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Es hat das Silber seine Gänge und das Gold seinen Ort, wo man es läutert. Eisen bringt man aus der Erde, und aus dem Gestein schmilzt man Kupfer. Man macht der Finsternis ein Ende, und bis ins letzte erforscht man das Gestein. Man bricht einen Schacht fern von da, wo man wohnt;
vergessen, ohne Halt für den Fuß, hängen und schweben sie, fern von den Menschen.
Man zerwühlt wie Feuer unten die Erde, auf der doch oben das Brot wächst. Man findet Saphir in ihrem Gestein, und es birgt Goldstaub. Den Steig dahin hat kein Geier erkannt, kein Falkenauge gesehen. Das stolze Wild hat ihn nicht betreten, und kein Löwe ist darauf gegangen. Auch legt man die Hand an die Felsen, und gräbt die Berge von Grund aus um. Man bricht Stollen durch die Felsen, und alles, was kostbar ist, sieht das Auge. Man wehrt dem Tröpfeln des Wassers und bringt, was verbogren ist, ans Licht.
Wo will man aber die Weisheit finden? und wo ist die Stätte der Einsicht?
Man kann nicht Gold für sie geben noch Silber darwägen, sie zu bezahlen. Ihr gleicht nicht Gold von Ophir oder kostbarer Onyx und Saphir. Korallen und Kristall achtet man gegen sie nicht, Topas aus Kusch wird ihr nicht gleich geschätzt.
Wo will man aber die Weisheit finden? und wo ist die Stätte der Einsicht?
Der Abgrund und der Tod sprechen: "Wir haben mit unsren Ohren nur ein Gerücht von ihr gehört."
(HIOB 28; 1-22)
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